So profitieren Sie am meisten von AXCELA®

Zusammenfassung

AXCELA®-Schneckenpellets werden am besten zum Schutz von Pflanzen als Teil eines Programms zur Schneckenkontrolle eingesetzt. Wo das Risikoniveau den Einsatz von Schneckenpellets erforderlich macht, wenden Sie AXCELA®-Schneckenpellets verantwortungsbewusst und entsprechend den Anweisungen auf dem Etikett an. So erzielen Sie die besten Ergebnisse:        

  • Entwickeln Sie wo angemessen Ihr eigenes Schneckenkontrollprogramm mithilfe kultureller Kontrollmethoden. Überwachen Sie die Aktivität der Schnecken und verwenden Sie Köderfallen, um zu klären, ob Schneckenpellets eingesetzt werden müssen.
  • Kalibrieren Sie sorgfältig die Ausrüstung zum Ausbringen, sodass optimale Köderstellen erreicht werden
  • Achten Sie auf geeignete Zeiten für die Anwendung, damit die Pflanzen in empfindlichen Stadien geschützt sind
  • Folgen Sie den Anweisungen auf dem Etikett für maximale Sicherheit und minimale Umweltbelastung

 

Mehr Köderstellen töten mehr Schnecken

Bei der empfohlenen Anwendungsrate von 7 kg/ha gibt es etwa 60 Köderstellen pro Quadratmeter – das ist ausreichend um sicherzustellen, das 80 % der Nacktschnecken auf dem jeweiligen Feld mindestens ein AXCELA®-Schneckenkorn innerhalb von 1,5 Stunden nach der Anwendung in Kontakt kommen sollten (Bieri et al., 1990).

 

 

Und das sind die Details

Effektive Schneckenkontrolle benötigt anfangs eine gute Überwachung. Behalten Sie die Situation im Griff, achten Sie auf das, was vorgeht. Sie sollten wissen, wie die Wetterverhältnisse sich auf die Schneckenpopulation auswirken können und Schneckenpellets immer verantwortungsvoll im Rahmen eines integrierten Programms zur Schädlingsbekämpfung einsetzen. 

Ihr Schneckenkontrollprogramm sollte unter Beachtung folgender kultureller Kontrollmethoden aufgebaut sein:

  • Bereiten Sie das Saatbeet mit einer festen Bodengare vor – Schnecken durchgraben nicht die Erde, sondern folgen Rissen oder Öffnungen im Boden
  • Vermeiden Sie das Aussähen schneckenanfälliger Pflanzen nach Grünpflanzen wie etwa Raps, die eine hohe Schneckenpopulation tragen können, besonders in feuchten Zeiten
  • Entfernen Sie Stroh oder andere Ernterückstände oder bringen Sie sie tief in die Erde ein
  • Pflügen oder kultivieren Sie bei trockenem Wetter und Boden
  • Mineralische Erden und leichte oder trockenere Böden tragen im Allgemeinen eine geringere Schneckenpopulation als schwerere
  • Bewässerung fördert Schnecken
  • Bodenbearbeitung bringt Schneckeneier an die Oberfläche und trocknet sie aus
  • Die Kontrolle durch Freiwillige entfernt Nahrungsquellen

 

Eine zuverlässige Studie von HGCA empfiehlt die Überprüfung des Schneckenpopulationsrisikos im Herbst, gefolgt von laufender Überwachung des Pflanzenaufgangs sowie der frühen Wachstumsstufen:

Köder und Fallen sind die effektivste Methode zur Überprüfung des Risikos der Schneckenpopulation. Legen Sie KEINE Köder mit Schneckenpellets aus; DENKEN Sie an die Schwellenwerte (vier für Getreide, eine für Raps)

Nacktschnecken ernähren sich an der Oberfläche, hauptsächlich nachts. Inspizieren Sie das Feld also in der Morgen- oder Abenddämmerung.

Halten Sie weiter nach Schäden und/oder eine Schneckenpopulation Ausschau. Setzen Sie Testköder ein, ehe Sie weitere Anwendungen durchführen.

 

Maximieren Sie die Zeiten der Abdeckung und die Wirksamkeit durch einen sorgfältigen Zeitplan für die Anwendung

  • Verteilen Sie die Schneckenpellets nach dem Aufgehen oder Spriessen in Getreide, Raps oder Zuckerrübenfeldern und beim ersten Anzeichen von Schneckenaktivität in Kartoffeln
  • Die besten Ergebnisse erreichen Sie, wenn es bei mildem, feuchten Wetter anwenden, da Schnecken dann am aktivsten sind
  • Bringen Sie keine Schneckenpellets aus, wenn Regen erwartet wird 
Folgeanwendungen können notwendig sein, beispielsweise während nasser Perioden oder wenn die Schneckenbelastung besonders hoch ist.

 

Kalibrieren Sie Anwendungsgeräte sorgfältig, damit Sie optimale Köderstellen und beste Ergebnisse erzielen

  • Stellen Sie das Anwendungsgerät so ein, dass die gewählte Dosis genau ausgebracht wird
  • Beachten Sie die Kalibrierungsdiagramme für gängige Verteilgeräte
  • Folgen Sie stets den Anweisungen auf dem Etikett für maximale Sicherheit und minimale Umweltbelastung: Wenden Sie in Summe nicht mehr als 21 kg/ha pro Ernte an. Das entspricht 700 g Metaldehyd pro ha, der gesetzlichen Höchstgrenze.